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Ginos Tagebuch - aus dem Leben eines
"geplagten" Hundes ;-)
Sa.,
23.11.08:
Ich habe seit einer Woche einen richtigen Hundesitter,
zu dem Frauchen mich morgens immer bringt und
abends dann wieder abholt, wenn ich (so wie zZt) nicht mit
zur Arbeit darf.
Stefan ist 14 Jahre jung und hat eine ganz liebe Familie,
da wurde ich von allen richtig toll willkommen geheißen.
Der einzige 'Stress', den ich hatte war, dass meine
Ersatzfamilie gerne, viel und lange spazieren geht - für
mich als kleiner Couchpotatoe, Meisterbuddler, Mäusefänger
und Wasserratte eine ganz neue Erfahrung.
Am
Mittwoch war ich dann so müde, dass ich am Donnerstag
überhaupt nicht aufstehen wollte. Frauchen musste mich vom
Korb aus an die Leine nehmen, damit ich mich überhaupt
bewegte.
Nun war ja endlich Wochenende und ich freute mich schon
auf zwei ruhige, weniger 'anstrengende' Gassitage - zu
früh gefreut!
Frauchen und ich waren gestern Abend soooo müde, dass wir
beide nicht mehr raus wollten, sondern uns erst heute
morgen um 9h zum Gassi richteten - eine normale
große Runde sollte es werden, Zeit: max. 1 Std.!
Es hat etwas geregnet, aber das macht uns eigentlich immer
Spaß: morgens Gassi, wenn kaum bis keine Wanderer unterwegs sind,
ein bisschen im Wald laufen und einfach die Ruhe, das
nicht-gehetzt-werden genießen.
Aus unserer geplanten normalen große Runde
(von max. 1
Std. Dauer!!) wurden 3 Stunden - Frauchen wollte einen
neuen Weg erkunden und verlief sich erst mal
hoffnungslos, so dass wir irgendwann kurz vor der
Schweizer Grenze wieder eine Straße gesehen haben.
Bis
wir alles in allem wieder zuhause waren, war eine kleine
Ewigkeit vergangen, Frauchen und ich durch den etwas
stärker gewordenen Regen nass bis auf die Knochen und
total fertig auf den Pfoten bzw. Beinen.
Soviel zu einem endlich ruhigen Wochenende.
Mein erster Weg ging direkt in mein Körbchen, doch
Frauchen holte mich noch mal raus, ich musste ja noch
abgetrocknet werden. *wenn's denn sein muss*
Nachher
fährt Frauchen noch mal weg, Futter für meine Mini-Hunde
kaufen und meinen Stefan abholen, der morgen mit
uns fährt, wenn Frauchen ihre zweite Kornnatter abholt -
das kann sie für heute aber alles alleine machen, ich
bleib da, wo ich jetzt bin: in meinem Korb! *e basta!*
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