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Ginos Tagebuch - aus dem Leben eines "geplagten" Hundes ;-)

Mo., 16.08.10: Diesen Tagebucheintrag lasse ich mein Frauchen ganz alleine schreiben, ich als Hund kann das gar nicht so rüber bringen, was wir heute beim - eigentlich - 3. Kontrollschall erlebt haben... Bitte mein Mensch, übernimm.

Nachdem Gino letzte Woche Mittwoch auf dem Balkon stand und aus völlig heiterem Himmel 2 Mal stark trocken hustete, rief ich die Tierklinik an, ob die zugeschickten, bisher vorhandenen Ultraschall-unterlagen angekommen seien und schon gesichtet werden konnten - Beides war der Fall.

Ich erklärte dem Klinikchef, warum ich anrief (das plötzliche Husten) und erfuhr, dass man mit den vorliegenden Ultraschallunterlagen nichts anfangen, geschweige denn irgendetwas konkretes erkennen könne - das Niveau dieser Befunde (inkl. Bildmaterial) wäre Stand von vor 20 Jahren, für heutige Verhältnisse absolut unzureichend und genau genommen, hätte ich ausgehend von den Unterlagen gar keine Diagnose.

Aufgrund a) meiner Besorgnis und b) dieser Aussage, vereinbarte ich für heute Mittag den ohnehin anstehenden Kontrolltermin, diesmal in der Tierklinik.

Ich hatte damals die Kardiologin mit der Aussage konfrontiert, worauf diese recht ungehalten und laut wurde sowie in Angriffstellung gegen den Klinikleiter ging, dass sie von ihm keine andere Reaktion erwartet hätte, da sie schon länger mit ihm Ärger und Probleme habe.

Dies wiederum interessierte mich allerdings nicht im Geringsten, was ich ihr auch deutlich zu verstehen gab.

Sie wollte mich dann ziemlich schnell aus der Leitung haben (sie befände sich im Schweizer Netz, das wäre so teuer), konnte aber im nächsten Handschlag meine Haustierärztin anrufen und ihr von unserer Konfrontation berichten...

Nun, heute beim Schalltermin stellte ich auch dem Klinikchef ggü klar, dass ich kein Interesse daran habe, in einen etwaig vorhandenen Kleinkrieg rein zu geraten, sondern ausschließlich den tatsächlichen Gesundheitszustand meines Hundes wissen möchte.

Der tatsächliche Gesundheitszustand von Gino sieht nun folgendermaßen aus: außer minimalen Turbulenzen, die jedes Herz - Tier wie Mensch - zeigt, hat Gino KEINE weiteren Einschränkungen!

Dass Ginos Herz im CT größer erschien, hat auch keinen krankhaften Hintergrund, das ist halt so - es funktioniert ordentlich und ist in keinster Weise behandlungsbedürftig.

Am Tag des ersten Schalls und der niederschmetternden "Diagnose" verspürte ich große Angst, Panik und Unsicherheit, was man auf dieser Website - denke ich - ganz klar heraus lesen kann.

Heute hatte ich echte Probleme, vor aufsteigender Wut nicht wie ein Vulkan zu explodieren.
 
 
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