Gino's Website - Herzkranke Hunde

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Ginos Tagebuch - aus dem Leben eines "geplagten" Hundes ;-)

 Fr., 31.07.10:  Mein Frauchen wird mir langsam unheimlich...

Letztes Jahr wurde mir auf ihren Verdacht hin das Herz untersucht: Bingo!

Und heute ... ich habe wieder die volle Packung abbekommen:
 
- 2 Nervenwurzelentzündungen (die nun mit Tabletten behandelt werden),
- eine Wirbelarthrose in Nähe der Entzündungen (darauf reagierte ich schmerzhaft, als Frauchen mich massierte),
- einen Bandscheibenvorfall im Kommen,
- eine bereits verkapselte Knochenabsplitterung im Nackenbereich ("typische" Gefahr, wenn wir Halsband tragen und an uns rumgezerrt
   wird),
- sowie Arthrose in beiden Ellbogen; hervorgerufen durch Knochenabsplitterungen vom Kronenknochen, ebenfalls bereits verkapselt.

Apropos, mein Herz: laut CT sieht es größer aus, als es sein sollte - teilweise nimmt es den ganzen Brustkorb ein! - weshalb Frauchen meine Ultraschallunterlagen nächste Woche an die Tierklinik schicken wird.

Mein Mensch war diesmal überhaupt nicht panisch oder ängstlich bei den Diagnosen - ich glaub, sie hat sich schon selbst auf Schlimmeres eingestellt, aber bis auf die Entzündungen sind alles andere eher Nebenbefunde, mit denen wir (erst mal) gut leben können.

Aber natürlich fragt sich Frauchen schon, wie ich mich mit diesen Arthrosen und leichtem Bandscheibenvorfall überhaupt so bewegen kann, wie ich es tue?!

Ok, zuhause bin ich nicht der besonders Aktive, aber draußen fetz und buddel ich halt dann doch ganz gerne mehr, als mir wahrscheinlich wirklich gut tut.

Wie gut, dass ich einen so aufmerksamen Zweibeiner erwischt habe, der "ein bisschen Zucken"
nicht lachend als: "Ooooh, bist du da etwa kitzlig?!" auffasst, sondern bei dem gleich die Alarmglocken angehen und handelt.

Ich lass euch auf dem Laufenden halten, sobald sich hier wieder was tut.


 Mo., 16.08.10 - 1:  Diesen Tagebucheintrag lasse ich mein Frauchen ganz alleine schreiben, ich als Hund kann das gar nicht so rüber bringen, was wir heute beim - eigentlich - 3. Kontrollschall erlebt haben... Bitte mein Mensch, übernimm.

Nachdem Gino letzte Woche Mittwoch auf dem Balkon stand und aus völlig heiterem Himmel 2 Mal stark trocken hustete, rief ich die Tierklinik an, ob die zugeschickten, bisher vorhandenen Ultraschallunterlagen angekommen seien und schon gesichtet werden konnten - Beides war der Fall.

Ich erklärte dem Klinikchef, warum ich anrief (das plötzliche Husten) und erfuhr, dass man mit den vorliegenden Ultraschallunterlagen nichts anfangen, geschweige denn irgendetwas konkretes erkennen könne - das Niveau dieser Befunde (inkl. Bildmaterial) wäre Stand von vor 20 Jahren, für heutige Verhältnisse absolut unzureichend und genau genommen, hätte ich ausgehend von den Unterlagen gar keine Diagnose.

Aufgrund a) meiner Besorgnis und b) dieser Aussage, vereinbarte ich für heute Mittag den ohnehin anstehenden Kontrolltermin, diesmal in der Tierklinik.

Ich hatte damals die Kardiologin mit der Aussage konfrontiert, worauf diese recht ungehalten und laut wurde sowie in Angriffstellung gegen den Klinikleiter ging, dass sie von ihm keine andere Reaktion erwartet hätte, da sie schon länger mit ihm Ärger und Probleme habe.

Dies wiederum interessierte mich allerdings nicht im Geringsten, was ich ihr auch deutlich zu verstehen gab.

Sie wollte mich dann ziemlich schnell aus der Leitung haben (sie befände sich im Schweizer Netz, das wäre so teuer), konnte aber im nächsten Handschlag meine Haustierärztin anrufen und ihr von unserer Konfrontation berichten...

Nun, heute beim Schalltermin stellte ich auch dem Klinikchef ggü klar, dass ich kein Interesse daran habe, in einen etwaig vorhandenen Kleinkrieg rein zu geraten, sondern ausschließlich den tatsächlichen Gesundheitszustand meines Hundes wissen möchte.

Der tatsächliche Gesundheitszustand von Gino sieht nun folgendermaßen aus: außer minimalen Turbulenzen, die jedes Herz - Tier wie Mensch - zeigt, hat Gino KEINE weiteren Einschränkungen!

Dass Ginos Herz im CT größer erschien, hat auch keinen krankhaften Hintergrund, das ist halt so - es funktioniert ordentlich und ist in keinster Weise behandlungsbedürftig.

Am Tag des ersten Schalls und der niederschmetternden "Diagnose" verspürte ich große Angst, Panik und Unsicherheit, was man auf dieser Website - denke ich - ganz klar heraus lesen kann.

Heute hatte ich echte Probleme, vor aufsteigender Wut nicht wie ein Vulkan zu explodieren.
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