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Katze und Hund möglichst stressfrei für Alle aneinander gewöhnen
Wie man Hund und Katze "richtig" aneinander
gewöhnt, dafür gibt es zwar kein Patentrezept, aber ein paar (selbst
erkannte) Grundregeln:
Das Kennen lernen und Zusammenleben wird umso entspannter verlaufen, ...
1) je ruhiger der Mensch sich selbst verhält und aus der bevor stehenden
Veränderung keinen Staatsakt macht;
2) wenn man sich einige Zeit Vorlauf einräumt, und die Tiere erst mal
gegenseitig per Geruch "vorstellt";
3) wenn man sich im Vorfeld gut informiert und auf mögliche Eventualitäten
vorbereitet;
4) sich mindestens am Tag der Zusammenführung alle Zeit der Welt
nimmt und sich von Nichts und Niemanden ablenken bzw. stören lässt.
Je nach Katzen- oder Hundecharaktere kann es notwendig sein, bereits im
Vorfeld bspw. eine begleitende Bach-Blüten-Therapie durchzuführen, um die
Seelenzustände der Tiere im Gleichgewicht zu halten bzw. sie zügig wieder
dahin zu bringen.
Man sollte keines der Tiere - weder die Katze, noch den Hund - dazu
zwingen*, den Kontakt zum Anderen aufzunehmen, sondern sie den Zeitpunkt
frei entscheiden lassen.
* Bspw. dadurch, dass man die Katze auf dem Arm zum Hund trägt oder den
Hund an der Leine zur Katze führt.
Wer sich hierfür die Zeit nicht nehmen kann (Arbeit, Termine, familiäre
Verpflichtungen etc), sollte von einer Gemischt-Pfoten-Haltung Abstand
nehmen.
Es kann auch sein, dass einfach die Chemie zwischen den Tieren nicht
stimmt und sie sich auch nie einpendeln wird. In diesem Fall wäre es zu
überlegen, ob der neue Familienzuwachs wirklich richtig und passend
gewählt ist.
Katzen- und Hundesprache sind nicht so verschieden, wie es oft und gern
behauptet wird.
Eine Katze ist nicht automatisch angespannt und in aggressiver Stimmung,
wenn sie mit dem Schwanz wedelt - ein Hund nicht zwingend freudig erregt.
Man muss immer und ganz genau das Gesamtpaket Tier beobachten.
Die Anschaffung eines Zweittieres sollte nach Möglichkeit keine ad
hoc-Aktion, sondern wohl überlegt und durchdacht sein.
Nur weil der Mensch sich "einbildet", er möchte zu seiner Katze jetzt
einen Hund haben oder umgekehrt ("bei anderen funktioniert das ja auch"),
gibt es noch lange keine Garantie, dass es auch hier klappt.
Wir Menschen haben das Glück, frei entscheiden zu können, ob und mit wem
wir wann, wo und wie lange zusammen sein möchten - ein Tier hat diese
Möglichkeit nicht.
Es gibt auch keine Richtlinie, nach wie vielen Tagen oder Wochen, das
harmonische Miteinander der Tiere erreicht sein "muss" - das ist einzig
und allein davon abhängig, wie sich der Mensch bei der Zusammenführung und
die Zeit danach "anstellt".
Mache ich als Mensch ein Riesenfass auf und benehme mich wie eine
Übermutter, muss ich damit rechnen, dass ich dadurch meine Tiere
verunsichere, wodurch Ängstlichkeiten sowie Unsicherheiten entstehen, die in Verbindung mit der
jeweiligen Situation sowie dem Gegenüber gebracht werden - Dauerstress pur
für alle Beteiligten.
Benehme ich mich dagegen so, als wäre es noch nie anders gewesen, dass
Hund und Katze bei mir leben, strahle ich Ruhe, Gelassenheit und
Sicherheit aus, die sich auf meine Tiere überträgt.
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